Mit moderner Radiofrequenz- und Vakuumtechnologie können Fettzellen gezielt behandelt, die Haut gestrafft und die Durchblutung verbessert werden – ganz ohne Operation.
Die Technologie kann an fast allen Körperregionen angewendet werden und zielt nicht nur selektiv auf problematisches Tiefenfettgewebe ab, sondern gibt auch Radiofrequenzwärme an die Hautoberfläche ab, was die Konturierung des gesamten Körperbereichs ermöglicht.
US-Studien belegen, Das BodyFX durch die dauerhafte Zerstörung von Fettzellen eine bewährte Langzeitlösung bietet.
Die Behandlung kann helfen, lokale Fettdepots zu reduzieren, die sich trotz Sport und gesunder Ernährung oft nur schwer beeinflussen lassen.
Gezielte Reduktion Fettdepots
Die Radiofrequenzenergie stimuliert die natürliche Kollagenproduktion der Haut. Kollagen ist ein wichtiges Strukturprotein, das für Festigkeit und Elastizität verantwortlich ist.
Straffere Haut durch Kollagenstimulation
Durch die Kombination aus Wärme und Vakuumstimulation werden Durchblutung und Lymphfluss angeregt. Das kann dazu beitragen, die Gewebestruktur zu verbessern und das Erscheinungsbild von Cellulite zu reduzieren.
Verbesserung der Hautstruktur und Cellulite
Die Behandlung arbeitet mit bipolarer Radiofrequenzenergie, die gezielt in das Gewebe geleitet wird. Radiofrequenz erzeugt im Gewebe eine kontrollierte Widerstandserwärmung (Ohmic Heating). Dabei steigt die Temperatur im Fettgewebe typischerweise auf etwa 40–43 °C.
Diese Temperatur hat mehrere Effekte auf Fettzellen (Adipozyten):
Erhöhung der Zellmembranpermeabilität
Die Wärme verändert kurzfristig die Stabilität der Zellmembran der Fettzellen. Dadurch können gespeicherte Lipide leichter mobilisiert werden.
Stimulation der Lipolyse
Durch die erhöhte Temperatur wird die Aktivität lipolytischer Enzyme angeregt. Diese Enzyme spalten Triglyzeride in freie Fettsäuren und Glycerin.
Reduktion des Fettzellvolumens
Die Fettzellen verlieren einen Teil ihres gespeicherten Lipidgehalts. Dadurch kann sich das Volumen der Fettzellen verringern, was zu einer sichtbaren Reduktion kleiner Fettdepots beitragen kann.
Die freigesetzten Fettsäuren werden anschließend über Lymphsystem und Stoffwechselprozesse abtransportiert.
Neben dem Fettgewebe wirkt Radiofrequenz auch auf die Dermis, also die mittlere Hautschicht.
Die thermische Energie führt zu zwei wichtigen biologischen Prozessen:
Sofortige Kollagenkontraktion
Kollagenfasern bestehen aus spiralförmigen Proteinstrukturen. Bei Temperaturen über etwa 40 °C beginnen diese Fasern sich leicht zusammenzuziehen. Das kann zu einer sofortigen Straffung des Gewebes führen.
Langfristige Kollagenneubildung (Neokollagenese)
Die thermische Stimulation aktiviert Fibroblasten – die Zellen, die für die Produktion von Kollagen und Elastin verantwortlich sind. Durch diese Aktivierung kann es über Wochen zu einer:
- erhöhten Kollagensynthese
- verbesserten Hautdichte
- besseren Elastizität der Haut
kommen.
Dieser Prozess erklärt, warum sich die Hautstruktur häufig über mehrere Wochen weiter verbessert.
Ein wesentlicher Bestandteil der Technologie ist das Vakuum, das während der Behandlung das Gewebe sanft anhebt.
Verbesserung der Mikrozirkulation
Durch das rhythmische Ansaugen des Gewebes wird die lokale Durchblutung angeregt. Eine bessere Durchblutung bedeutet:
- mehr Sauerstoffversorgung
- verbesserte Nährstoffzufuhr
- gesteigerte Stoffwechselaktivität im Gewebe
Aktivierung des Lymphsystems
Das Vakuum stimuliert auch den Lymphfluss. Das ist wichtig, weil das Lymphsystem für den Abtransport von Stoffwechselprodukten, überschüssiger Flüssigkeit und freigesetzten Lipiden verantwortlich ist.
Verbesserung der Gewebestruktur bei Cellulite
Cellulite entsteht unter anderem durch veränderte Fettzellstruktur, eingeschränkte Mikrozirkulation und fibrotische Bindegewebsstränge. Die Kombination aus Wärme und mechanischer Stimulation kann dazu beitragen:
- die Durchblutung zu verbessern
- das Gewebe weicher und elastischer zu machen
- das Erscheinungsbild der Cellulite zu reduzieren.